Mit meinem kleinen EigenVerlag erfülle ich mir einen Wunschtraum aus weitaus jüngeren Jahren und bin bemüht, mit sinnvollen Textwerken ein klein wenig ins Verdienen zu kommen.

Nachfolgend findest du Leseproben aus der A6-Broschüre ("PräventionsHeftl") ALKOHOL & GRAUENHAFT sowie aus der Broschüre DU WIRST ...

Solltest Du Interesse am Erwerb an einem der "Heftln" haben, so verwende bitte den MailButton auf dieser Homepage. Preislich liegen beide bei € 7,95 zzgl. Porto € 1,50. Ich versende auf Vertrauensbasis, zahlbar mit Erlagschein.

 

 

Aus

 

 

Von einem Moment auf den anderen hatte mein geführtes Leben ein jähes Ende.

Innerhalb weniger Minuten war ich zum Rechtsbrecher geworden.

Mit meiner Affekttat mit Kontrollverlust und Aggressionsdurchbruch mit 2,5 Promille Alkohol war meine freie Lebensgestaltung vorerst für mehrere Jahre unterbrochen.

 

Verdammter Alkohol.

 

Meine mir wertvolle kleine feine Wohnung musste ich räumen lassen. Mein Motorrad, welches ich mir erst ein halbes Jahr zuvor gekauft hatte, musste ich wieder verkaufen.

Alle Träume und Vorhaben, die ich damit hatte, konnte ich in den

Wind schreiben. Mein Manuskript einer Bibliografie, wofür ich einige

Monate verwendet hatte, ging verloren.

 

Alle meine Lebenspläne und Lebenswünsche hatte ich vernichtet.

 

Anstatt meinen Werkvertrag zu erfüllen und mein Leben zu genießen, saß ich in Untersuchungshaft und musste mich tagtäglich mit Menschen abgegeben, die mir gänzlich zuwider und unsympathisch waren.

 

 

Das Wenige

 

 

Der Tag beginnt für mich um vier Uhr früh.

Im Halbstundentakt trinke ich eine Tasse Kaffee

und rauche drei Zigaretten.

 

Ab sechs stimme ich mich ein auf das Wenige,

das für heute zu tun sein wird

und etwas Freude bereiten könnte.

 

Langsam und ganz bewusst

ziehe ich meine Kleidung an,

richte mein Bett,

putze mir die Zähne.

 

Um sieben Uhr wird der Zellenmüll abgeholt.

Um neun Uhr werden wir für eine Dreiviertelstunde

zum Hofgang geführt.

Um elf Uhr kommt das Mittagessen.

Das waren die Highlights für den Tag.

 

Zweimal in der Woche duschen.

Mit etwas Eigengeld auf dem Haftkonto

ein kleiner Einkauf die Woche.

 

 

Eventuell ein Besuch an der Trennscheibe. 

 

 

Haftpsychotik

 

 

Das „Vor-sich-selbst-und-mit-sich-Allein“ aushalten der Verzweiflung.

 

Das „Mit-sich-allein-Klarkommen“ in der Beantwortung der eigenen Fragen an sich selbst.

 

Vor Kraftlosigkeit nicht schreien können.

 

In der Hilflosigkeit sich selbst der Nächste sein.

 

Als letzter Ausweg die Flucht in den gedankenlosen Dämmerschlaf.

 

Müde und abgekämpft von den Selbstanschuldigungen.

 

Kraftlos vor fehlender Freude.

 

Hasserfüllt wegen der Unfähigkeit.

 

Genervt von der Rücksichtslosigkeit.

 

Demoralisiert wegen der Ausweglosigkeit.

 

Abgestumpft von der Hoffnungslosigkeit.

 

Traurig wegen der Lieblosigkeit.

 

Das Leben von früher zerpflückt.

 

Die schönen Erinnerungen verbraucht.

 

 

Täglich improvisieren auf der Suche nach einem erfüllenden minimalen Sein.

 

 

Die Wahrheit

 

 

Wer seine Befindlichkeit und/oder den Geisteszustand willentlich mit

Rauschmitteln beeinflusst, die/der hat ihre/seine Lebensgestaltung nicht mehr in der Hand, dessen Leben wird vom Rauschmittel gestaltet.

 

Die Schönung des Lebens mit Rauschmitteln führt nur scheinbar zum Erfolg, denn oftmals werden die Lebensaufgaben so lange mithilfe der Rauschmittel verdrängt, bis das Rauschmittel selbst zum Lebensinhalt geworden ist.

 

All jene, die ihr Leben mit Rauschmitteln gestalten, werden sich nicht dafür einsetzen, junge Menschen davon abzuhalten.

Sie werden vielmehr eine gewisse Interessensdeckung sogar begrüßen, denn dadurch fällt ihre eigene Unfähigkeit nicht auf und sie erkennen ihr Verhalten nicht als abnorm.

 

Sie können stets auf Mitverantwortliche verweisen.

 

 

Das Suchtgedächtnis

 

 

Es ist von besonderer Wichtigkeit zu wissen, dass unser Körper über ein Suchtgedächtnis verfügt.

Er merkt sich die Befindlichkeitszustände unter dem Einfluss von

Rauschmitteln sehr genau und will sie wieder haben.

Es ist unmöglich, das Suchtgedächtnis zu löschen.

Geringste Erinnerungen können bereits das größte Verlangen auslösen.

Besonders brisant ist dabei der direkte Kontakt.

Das über Jahre praktizierte Suchtverhalten wird innerhalb kürzester Zeit in Erinnerung gerufen, der Körper und die Seele gieren nach dem bekannten Rauschmittel und dem damit erreichbaren gefühlsmäßigen Zustand.

 

Innerhalb kürzester Zeit kann die tägliche Berauschung wieder zum

Lebenssinn sowie Lebenszweck werden.

 

Das beste und einzig dauerhaft verlässliche Mittel dagegen ist, dem

Körper nie die Erfahrungen mit Rauschmitteln zu geben.

 

 

Unreife, mangelnde Eigenständigkeit, fehlende Begleitung sowie dürftige Verantwortungskompetenz und ein ungenügend fundiertes Wissen über das Thema Suchtverhalten und Alkoholismus lassen erste exzessive Erfahrungen zu.

Du bist Meister:in

 

 

 

Jeder Mensch,

ob Frau, ob Mann,

ist ab irgendwann,

Meister:in ihres/seines Lebens.

 

Egal ob Arbeiter:in oder Unternehmer:in.

 

D.h., das Leben will gemeistert werden,

mal besser, mal weniger gut, mal gerade so la la.

 

Aber bedenke, du bist Chef:in deines Lebens.

 

Du bestimmst, entscheidest, wo es lang geht.

 

Selbstverständlich bist du eigenverantwortlich für dein Leben.

 

 

Das kann dir niemand abnehmen.

Match

 

 

 

Das Leben ist ein Match mit dem je eigenen Selbst im Zwiespalt zum Zurechtfinden und Überleben in der sozialen Gesellschaft.

 

Vermeide es, Schulden zu machen.

Diese können dich zu einem Leistungsmuss über deine Verhältnisse und knechtschaftsählicher Pflichterfüllung nötigen. Im Extremfall wirst du einem Mobbing ausgeliefert sein.

 

Wenn du den Mut zu einer beruflichen Veränderung, oder Selb- ständigkeit hast, wäge das jeweilige Für und Wider gut ab.

 

Bedenke, wer nicht viel braucht, muss nicht viel tun.

Wer immer mehr haben will, hat ein immerwährendes Problem:

Nie wird er/sie genug haben können und wird ständig der Be-

 

friedigung hinterherjagen.

Harter Kampf

 

 

 

Der härteste Kampf ist der zwischen dem,

was du mit deinem Geiste weißt,

und dem,

 

was du in deinem Herzen fühlst.

Lass es nicht zu

 

 

 

Ganz egal, wie viel Kummer, Ängste und Sorgen du hast,

bewahre dir deine Zuversicht und deine positiven Gedanken.

 

Lass es nicht zu, negativ denken zu beginnen.

Das färbt deine Seele dunkel ein und es beginnt,

sich eine schleichende negative Abwärtsspirale daraus zu entwickeln.

 

 

Gedanken und Seele sind direkt miteinander verbunden.

Stark und schwach

 

 

 

An so manchen Tagen bin ich stark.

Ich bringe so einiges weiter und kann so manches umsetzen.

Aber, an so manchen Tagen bin ich schwach,

kaum etwas geht mir von der Hand.

Ich erbringe dann mein tägliches Tun auf „Viertelfahrt“.

 

Wir sind keine technischen Roboter, sondern Menschen aus

Fleisch und Blut, mit Gefühlen und einer Wahrnehmung.

 

Niemand, nicht mal ich selbst, kann tagtäglich von mir 100% an Leistung abverlangen.

Es ist nicht wahr, dass man seine Zeit verpassen kann. Für den, der in Wahrheit etwas zu sagen hat, ist es immer Zeit.

Mache alles mit der gebotenen Ruhe, sonst kommst du zu früh in die Truhe.

Das Glück liegt in uns, nicht in den Dingen.

Lächle und ein Lächeln kommt zurück.

Werde du selbst zu der Veränderung, die du in der Welt sehen willst.

Das höchste Gut, das du besitzen kannst, ist der Frieden in Dir.

Suche und ent- decke Deine Talente und nütze sie für Dich und deine Mitmenschen.